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Lesebrille

Zu einer Lesebrille müssen häufig Personen ab einem Alter von 45 Jahren greifen. In der Ferne sieht man weiterhin wie bisher (egal ob man bereits eine Brille getragen hat, oder nicht). Nur in der Nähe gibt es meist Probleme.

Es gibt verschiedene Arten einer Lesebrille – die Halbbrille z.B. Hier guckt man über den Rand hinaus um in die Ferne zu blicken. Die ganze Brille als Lesebrille. Diese Lesebrille wird nur zum Lesen aufgesetzt und muss abgesetzt werden, wenn man in die Ferne gucken will. Hat man schon immer eine Brille getragen, ist es möglich sich eine Lesebrille in die normale Brille einarbeiten zu lassen. Hier gibt es sogenannte Bifokalbrillen mit einem eingearbeiteten Fenster zum Lesen und die Gleitsichtbrillen. Bei der Gleitsichtbrille ist der Übergang des Glas von Nah zu Fern nahtlos.

Auch wenn im Discounter um die Ecke oder an der Tankstelle mittlerweile schon die Lesebrille von der Stange angeboten wird ersetzt diese lange nicht die professionell gefertigte Lesebrille vom Optiker. Die Qualität lässt meist zu wünschen übrig – für drei Euro auch nicht anders zu erwarten. Auch haben Tests ergeben, dass es bei der Angabe der Dioptrie teilweise zu Abweichungen kommt. Diese Art der Lesebrille eignet sich höchstens als Ersatzbrille, falls die normale Lesebrille mal kaputt geht, vergessen oder verlegt wird. Die Lesebrille von der Stange eignet sich auch nur, wenn auf beiden Augen die gleiche Fehlsichtigkeit auftritt und keine unterschiedlichen Werte gemessen wurden bzw. auch keine Hornhautverkrümmung ersichtlich ist. Dann doch lieber gleich der Gang zum Optiker, auch wenn die Lesebrille hier ein paar Euro teurer ist. Denn es lohnt sich. Schließlich wollen Sie qualitativ hochwertig sehen, oder nicht?