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Trockene Augen

Trockene Augen sind auf eine Störung des Tränenfilms zurückzuführen. Die Oberfläche des Auges ist ständig von diesem bedeckt. Er wird permanent produziert und verdunstet oder läuft in den Nasen-Rachenraum ab. Verteilt wird der Tränenfilm durch den regelmäßigen Lidschlag auf dem Auge.

Durch den Tränenfilm wird das Auge mit Sauerstoff, Nährstoffen und Abwehrstoffen versorgt. Das Auge wird vor Staub, Bakterien und Viren geschützt.

Kann der Tränenfilm nicht ausreichend produziert werden oder verteilt sich diese nicht mehr richtig auf dem Auge kann dies zu trockenen Augen führen.

Wenn Sie unter trockenen Augen leiden, erkennen Sie dies an brennenden, geröteten Augen. Sie haben das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben. Verklebte Augenlider und schnelle Müdigkeit sind weitere Symptome. Auch wenn es komisch klingt, können auch grundlose Tränen auf trockene Augen hindeuten.

Besonders häufig treten trockene Augen bei Kontaktlinsenträgern und im Alter auf. Trockene Augen können aber auch als Begleiterscheinung bei Rheuma, Schilddrüsenerkrankungen oder Diabetes auftreten. Auch diverse Arzneimittel können als Nebenwirkung trockene Augen bewirken.

Vielfach sind trockene Augen aber auf Ihr Umfeld und die Umwelt zurückzuführen. Verschmutzte Luft oder hohe Ozonwerte sind nur Beispiele. Eine starke UV-Strahlung kann bei ungeschützten Augen ebenfalls zu trockenen Augen führen.

Auslöser für trockene Augen in Ihrem Umfeld können eine Computerarbeitsplatz sein. Aber auch eine Klimaanlage, Zigarettenrauch oder Zugluft.

Leiden Sie unter trockenen Augen können Sie sich mit sogenannten künstlichen Tränen behelfen. Künstliche Tränen sind Augentropfen, die das Auge benetzen. Achten Sie bei der Computerarbeit auf ausreichend Pausen und blinzeln Sie bewusst zwischendurch. Das kann trockene Augen vermeiden. Stellen Sie die Klimaanlage aus und kontrollieren Sie die Raumfeuchtigkeit. Rauchen Sie nicht in geschlossenen Räumen. Auch eine Sonnenbrille bei Sonnenschein hilft trockene Augen zu verhindern.