≡ Menu

Auge

Das menschliche Auge ist ein sehr komplexes Sinnesorgan, welches uns zum Sehen verhilft. Hierbei fallen Lichtstrahlen in das Auge und regen lichtempfindliche Rezeptoren an, die wiederum Nerven anregen, Signale an das Gehirn zu senden.

Im Detail bedeutet dies:

Lichtstrahlen gelangen durch Pupille und Linse in das Auge. In der Linse werden die Lichtstrahlen gebündelt und um 180 Grad gedreht als Abbild der Umgebung auf der Netzhaut dargestellt. Die Netzhaut befindet sich auf der Rückseite des Auges. Lichtempfindliche Rezeptoren auf der Netzhaut reagieren auf das Licht und schicken Signale über dünne Nervenfasern zum Sehnerv. Dieser führt von der Rückwand des Auges in das Gehirn, welches die Signale verarbeitet und uns das Bild sehen lässt.

Der Augapfel bezeichnet das Auge als Ganzes. Wir sehen aber nur den vorderen Teil davon. Der Rest verbirgt sich geschützt in der Augenhöhle, die aus Schädelknochen gebildet ist. Um das Auge zusätzlich zu schützen ist es von einer Haut mit festem weißen Gewebe – der Lederhaut des Auge – umgeben. Vorne geht diese in die durchsichtige Hornhaut des Auge über. Hinter der Hornhaut liegt die sogenannte Regenbogenhaut des Auge, auch Iris genannt. Die Iris hat in der Mitte ein Loch – die Pupille des Auge. Die Regenbogenhaut kann mit Hilfe von Muskeln die Größe der Pupille bestimmen und somit vorgeben, wie viel Licht durch die Pupille in das Auge fallen soll.

Die Farbe der Iris ist zugleich die Farbe unserer Augen – blau, grau, braun, grün. Hinter der Pupille liegt die Linse des Auge. Feine Muskelfasern verlaufen von der Linse zu der äußeren Haut des Augapfels. Diese können die Dicke der Linse verändern. Notwendig ist dies, damit sowohl Gegenstände in der Nähe als auch in der Ferne als scharfes Bild auf der Netzhaut des Auge entstehen. Die Netzhaut besteht aus lichtempfindlichen Rezeptoren und Nervenzellen, die das empfangene Bild bereits aufarbeiten und an den Sehnerv schicken, welcher von der Rückwand des Auges in das Gehirn führt. Der Augapfel ist von dem sogenannten Glaskörper des Auge umgeben, einer durchsichtigen, gallertartigen Masse. Er fördert die Bündelung der Lichtstrahlen und sorgt dafür, dass der Augapfel seine Form behält. Das Auge wird durch Ober- und Unterlider geschützt. Durch eine Tränendrüse im Oberlid gelangen Tränen in das Auge und halten dieses feucht und sauber. Mit den Augenlidern blinzeln wir ca. 20 mal in der Minute und halten dadurch Staubteilchen vom Auge fern und verteilen die Tränenflüssigkeit über das Auge.